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Welche Bandbreite brauche ich für meine Anwendungen?

Bandbreite hoch genug? So viel Geschwindigkeit brauchen Sie in Ihrer Firma im digitalen Alltag

Schnelleres Internet – das will jeder. Aber wie schnell muss demnach ein Anschluss sein – reichen 16 MBit/s Bandbreite, oder sind doch 1000 MBit/s sinnvoll? Und was bedeutet Bandbreite eigentlich genau? UPC Business klärt auf.

Eine gefühlte Ewigkeit im Webbrowser auf eine leere Seite mit rotierender Sanduhr starren? Unterbrechungen auf Netflix? Beim Skypen Stimmen, die wie Roboter klingen? Wer das schon einmal erlebt hat – und das hat jeder – weiss, dass die Internetverbindung zu langsam ist. Zum Glück werden solche Ärgernisse seltener. In der Schweiz liegt die durchschnittliche Bandbreite beispielsweise bei knapp 30 MBit/s. Das ist fürs Surfen und Mailen okay, berauschend ist es trotzdem nicht – in Singapur, ferner auch in Schweden und Dänemark surft es sich übrigens deutlich flotter. Dabei gibt es nämlich auch in der Schweiz inzwischen Anschlüsse mit 1000 MBit/s (1 MBit/s = 1 Million Bit pro Sekunde).

Bandbreite: Was heisst das denn?

Und wie viel davon braucht man für welche Anwendung? Erst einmal eine Begriffsdefinition: Bandbreite sagt aus, wie viele der kleinsten digitalen Dateneinheiten, die Bits, pro Sekunde über eine Leitung oder per Funk übermittelt werden. Ganz richtig ist das jedoch nicht. Genauer gesagt bezeichnet die Bandbreite den nutzbaren Frequenzbereich eines Übertragungsmediums, wobei beide Werte zusammenhängen. Die korrekte Definition ist sowieso eher etwas für Ingenieure. Für die Kunden zuhause oder in Unternehmen zählt vielmehr nur eines: möglichst hoch sollte der Wert sein.

Wie hoch genau, hängt davon ab, wofür man die Internetverbindung nutzt. Hier einige Beispiele für Anwendungen und wie viel Bandbreite sie jeweils benötigen:

So viel Bandbreite brauchen Sie für:

  • E-Mail: 1 MBit/s oder mehr, wenn grosse Dateianhänge verschickt werden
  • Musikstreaming: 6 MBit/s
  • Surfen: 10 MBit/s. Vor allem bildlastige Seiten verschlingen Bandbreite
  • VoIP: 16 MBit/s (oder mehr, wenn auch Webcam-Bilder übertragen werden)
  • Internet TV (z.B. Netflix): 6 MBit/s (Full-HD), 20 MBit/s (4K)
  • Online-Games: >100 MBit/s bei Multiplayer-Spielen

Auf den ersten Blick reichen die Basistarife der Internetdienstleister aus. Sie bieten einige zehn MBit/s Bandbreite. Greifen dann mehrere Personen oder Anwendungen gleichzeitig aufs Internet zu, etwa in einem KMU, kann die Bandbreite schnell knapp werden. Das ist fatal, wenn eine Kleinstunternehmerin mit einem wichtigen Kunden eine Videokonferenz hat, ihr Partner währenddessen im gleichen WLAN einen Film auf Netflix schaut und der Sohn ein Online-Game auf dem Handy startet.

Das führt somit ziemlich sicher zu Störungen im Videotelefonat. Gerade KMUs und Freiberufler, die Telefon (beruflich und privat), Internet und TV über eine Leitung und einen Vertrag beziehen, tun folglich gut daran, die Bandbreite nicht zu knapp zu bemessen. Sie arbeiten am PC oft mit Software, die unbemerkt aufs Internet zugreift.

Vorsicht: Anwendungen im Hintergrund reduzieren die Geschwindigkeit

Manche Programme wie eine Online-Buchhaltungssoftware oder Tools zur Zusammenarbeit wie Asana laufen inzwischen gar nicht mehr auf dem PC, sondern in der Cloud, ebenso Sicherungsdienste wie Google Drive oder Onedrive. Im Hintergrund herrscht ständig reger Datenverkehr, und zwar nicht nur beim Download, also beim Empfang von Daten aus dem Internet, überdies auch beim Upload, also dem Senden von Daten etwa in die Cloud.
Auf der sicheren Seite ist man deswegen mit Tarifen mit einigen hundert MBit/s, die es mit einem Kabelanschluss von UPC Business schon für moderate Kosten gibt. Gegenüber DSL-Anschlüssen über die Telefonleitung bieten sie eine hohe Bandbreite im Upload. Ein Beispiel ist unser Tarif Business 600. Er bietet rasante 600 MBit/s im Download und sehr schnelle 60 MBit/s im Upload – genug für KMUs, die ihr Geschäft digital betreiben.

Langsames Internet? Testen Sie Ihren Speed!

Bei den Bandbreiten gibt es zum Teil Unterschiede. Wenn Ihnen Ihre Internetgeschwindigkeit zu träge vorkommt, können Sie einen Speed Test machen.

Achten Sie dabei nicht nur auf die Bandbreite, sondern auch auf den Ping-Wert. Er gibt an, wie lange es vom Abschicken eines Datenpakets bis zum Eintreffen der Antwort aus dem Internet dauert. Nicht immer ist allerdings der Internet-Anbieter schuld am Schneckentempo, auch ein langsamer WLAN-Router und schlechte Empfangsverhältnisse im Haus können die Ursache sein.

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